Samstag, 25. Mai 2019

Dänemark: Mit den Rädern auf Mön.











Am Strand von Räbylille, 18:20 Uhr. IS0 400, 9mm, f9, 1/500


Tag 1, 28. März 2019


Die Fahrräder sind auf dem Radträger verladen. Es ist 10:00 Uhr. Unsere Mön-Tour beginnt. Erstmal fahren wir mit unserem PKW nach Puttgarden / Fehmarn. Dort geht es auf die Fähre nach Rödby.











Nach einer sehr kurzen Wartezeit, gibt es keine Probleme und wir sind an Bord unserer Scandlines Fähre nach Rödby.

An Bord














In Rödby angekommen, hatten wir nicht damit gerechnet in eine Passkontrolle zu kommen. Glücklicherweise hatten wir unsere Ausweise dabei. Was bei mir nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit darstellt. Dann ging es direkt auf die Autobahn und ohne Zwischenhalt nach Stege, der "Hauptstadt" von Mön.  Da wir zu unserem Feriendomizil wollten, hielten wir uns nicht lange in Stege auf. Für einen sehr kurzen "Stadtbummel" mit Aufenthalt in einer Kneipe war allerdings Zeit.
Hin und wieder gibt es auch mal ein Foto von mir. Hier zusammen mit Mathias.

Hier gab es auch was zu Essen - allerdings interessanter waren die Getränke, die uns die Tage in unserem Ferienhaus begleiten sollte: Trappisten Biere aus Belgien. Sehr lecker.



Eines der wenigen Fotos aus Stege.

Nach einem kurzen Rundgang durch Stege machten wir uns dann auf nach Räbylille Strand. Unsere Ferienwohnung war relativ schnell gefunden. Auf dem Weg dorthin, war zu beobachten dass sehr wenig Autoverkehr zu verzeichnen war. Das mag an der Jahreszeit gelegen haben. Uns war es egal, denn wir hatten uns über die gesamte Zeit über breite und gut ausgebaute "Radwege" zu freuen. Allerdings, wer annimmt, das Dänemark flach und eben ist, der irrt sich. Selbst in unserem Reiseführer stand zu lesen, dass bei längeren Radtouren auf Mön entweder "E-Bikes" oder eine sehr gute Kondition empfohlen wird. Übrigens: der ständige Gegenwind machte es nicht besser. Und wir hatten teilweise richtig "heftigen" Wind, selbstverständlich immer von vorne (Murphys Gesetz lies grüßen).
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten ging es erstmal zum Strand (ca. 300m) runter.


Auf dem Weg zum Strand
Sicherlich lag auch dies an der Jahreszeit: Aber wir waren völlig allein am Strand. In den Häusern bzw. in den Gärten waren keine Menschen zu sehen. Selbst abends schien aus den Häusern kein Licht. Wir waren ALLEINE. 

Absolute Ruhe am Strand.





Bei Nudeln und Wein klingt unser erster Tag aus. Der Kaminofen knistert und macht mich langsam müde. Ich werde es wieder nicht schaffen Fotos vom Essen zu machen. Irgendwie vergesse ich es immer, diese Augenblicke festzuhalten. Ich muß dringend an mir arbeiten. Also ab ins Bett. Noch weiß ich nicht, das uns einer der Tage erwartet wo die Kombination aus Radfahren und Wandern mich an meine körperlichen Grenzen führt. In dieser Unwissenheit schlafe ich ein.


Tag 2, 29. März 2019

Mathias macht uns zum Frühstück ein wunderbares Rührei. Wir sind alle früh wach. Heute wollen wir zu Möns Klint. Den Kreidefelsen von Mön. 

Am Vortag hatte sich die Sonne noch zurückgehalten. Im Laufe des zweiten Tages sollte es  deutlich sonniger werden Ein schöner und anstrengender Tag erwartet uns - naturnah.  Da wir mit den Rädern fuhren, nahm ich einen Großteil meiner Fotoausrüstung mit: Zwei Fotoapparate, Stativ, Objektive, zwei Lensball (ca. zwei KG) und das Rollei Filtersystem. Es ist ja im Fotorucksack und in der Ortlieb Backpacker Tasche am Fahrrad verpackt. Gewicht: pffh, was soll da schon passieren.....? Wir fahren los. Direkt an der Küste entlang. Am Horizont sind die Möns Klint bereits zu erahnen. Es ist ein ebener, landschaftlich traumhafter Weg.
Immer an der Küste entlang....! Oder...?
Nach einer kurzen Pause geht es weg von der Küste. Quer über Wiesen, ist das der Radweg? Ich bin sehr konzentriert, es wird matschig. Na und, ich schalte meine Rohloff in den 7. Gang. Die Wiese wechselt in einen Wald. Der Matsch wir nicht besser, dafür das Geröll und die Wurzeln. Irgendwie geht es plötzlich auch aufwärts.... Rohloff 5. Gang. Kann es sein, dass der O2-Gehalt  in der Luft weniger wird? Sehr unwahrscheinlich. Liegt es eventuell an meiner Kondition, dass meine Schaltung den 3-Gang anzeigt. Komisch ich habe nicht bemerkt, dass ich geschaltet habe. Ich bin doch in Dänemark: flaches Land zwischen den Horizonten. Matsch und Geröll wechseln sich ab. Ich musste bereits dreimal aus dem Sattel um zu schieben. Meine momentan reduzierte Hirnleistung (meine O2 Sättigung hat wohl schon einen kritischen Wert erreicht) zeigt mir Bilder von Mountainbikes, nein es sind e-bikes. Wunderbar...... nunmehr im zweiten Gang dreht der Vorderreifen durch, ich muss schon wieder aus dem Sattel. Meine armen Reifen. Endlich ist dieser Weg beendet. Aber es sollte erst der Anfang sein. Auf einer schmalen Landstraße geht es weiter. Kein Autoverkehr. Wir gleiten über Möns Straßen - herrlich, diese Landschaft. War der Wind schon die ganze Zeit da? Die Steigung ist auch neu, sie harmoniert allerdings sehr gut mit dem  recht starken Gegenwind. Der höchste Punkt ist erreicht. Es geht jetzt ca. 4 km abwärts, herrlich. Ich spüre den Wind in meinem Gesicht. Ich habe bereits knapp 40 km/h erreicht. Das Gefälle wird nicht weniger, schon längere Zeit muß ich nicht mehr pedalieren. Und das wunderbare ist, dass wir einen anderen Rückweg geplant haben...... Ach Gott ja, Irrtümer bestimmen die Weltgeschichte. Aber dazu später mehr. Dann kurz vor unserem Ziel gelangen wir an das erste Megalithgrab aus dem Neolithikum. Fotopause.....




Meine Fotoreportage zu den Megalithgräbern wird es morgen geben. Dieses hat keinen Zugang, also nur einige Fotos und weiter zu den Kreidefelsen. Ah- der Parkplatz am Leuchtturm Mön Fyr ist erreicht. Wir schliessen die Fahrräder an....... habe ich heute bei unserer Tourenbesprechung nicht zugehört oder wurde es vielleicht nicht erwähnt? Es beginnt der Abschnitt der Wanderung, der Aufstieg zu den Kreidefelsen, zum "Geocenter Möns Klint". Ok- Rucksack aufnehmen, der Backpacker ist etwas sperrig, Regenbekleidung für zwei, Stativ (ich musste ja das Videostativ mit Fluidkopf mitnehmen), die lustigen Lens Balls mit viel Gewicht, und noch ein wenig Kleinkram. Na ja, wenigstens gibt es im "Geocenter" ein Restaurant. Ich las die Wasserflasche am Rad und zu Essen hatten wir sowieso nicht gedacht. Restaurants machen übrigens nur Sinn wenn sie dann auch geöffnet haben....! Wenigstens habe ich meine Wanderstiefel angezogen. Es geht aufwärts - ca. 3 Km. Klingt nicht viel, aber....!

Die ersten Meter von unserem Parkplatz entfernt
Es war teilweise wirklich sehr, sehr steil. Ich war sehr froh Wanderstiefel zu tragen. Aber dann öffnete sich der Blick auf das Wasser. Alles "Leid" war vergessen (Übrigens: Fotografie muss weh tun. Sonst wirkt sie nicht.)

Ein erster Blick von den Kreidefelsen

Konvertieren in S/W mit Google Nik Collection / Silver Efex Pro2


Die Landschaft, die sich uns dann zeigte machte alle Anstrengungen wieder weg:



Lens Ball Fotografie. Viel Gewicht für ein Foto

Der Weg führte uns weiter durch einen Buchenwald mit Ausblick:





Irgendwann war es dann geschafft: Wir hatten das geschlossene "Geocenter Möns Klint" erreicht. Nun sollte es über ein Treppe runter zum Wasser gehen.


Jawohl, viele Stufen, sehr steil, gut für meine Knie und doch wundervoll. Unten angekommen zeigten sich die Möns Klint dann von ihrer schönsten Seite:



Der geologische Prozess von Möns Klint beginnt vor ca. 70 Millionen Jahren. Aus Kalkschlamm bildete sie Kreide. Bewegungen der Erdkruste hoben vor ca. einer Million Jahre den gesamten Ostseeraum an. Riesige Gletscher schoben sich während der letzten Eiszeit in die Buchten von Mön. Diese drückten die Kreide nach oben und bildeten Täler und Hügel heraus. Seit nun mehr 5000 Jahren gibt es den letzten Schliff. Stürme und Wellen verändern ständig das Bild der Felsen, die nicht besonders widerstandsfähig sind.



Der Rückweg über ca. 2,5 km geht dann über Geröll am Wasser entlang. Weder Turnschuhe noch Sandalen sollten auf der Wanderung nach Möns Klint getragen werden. Selbst in meinen sehr robusten Wanderstiefeln hatte ich ich Schmerzen vom ständigen umknicken im Geröll. Am Fahrrad angekommen war ich dann auch froh diesen Weg überstanden zu haben. Der Rückweg mit dem Fahrrad (es gibt jetzt auch keine Fotos mehr von dieser Tour) war dann ebenso anstrengend. Der Gegenwind hatte deutlich zugenommen und die Hoffnung einen anderen Weg zu nehmen war schnell dahin. Die herrliche Abfahrt des Hinweges wurde zu einer echten Herausforderung für mich. Auch der Weg durch Matsch und Geröll im Wald und auf den Wiesen hatte meine Beine sehr erfreut. Wir alle waren froh, als wir dann wieder zurück in unserem Ferienhaus waren. Der Abend wurde nicht besonders lang für uns, denn am nächsten Tag warteten u.a. die Megalithgräber auf uns. Und der Wind sollte nur wenig abklingen. Jedenfalls endetet der zweite Tag erneut mit Nudeln, Wein und Trappistenbier..........


Dann bis später auf unserer Mön Tour und ihrem zweiten Teil. Ich freue mich darauf euch wieder mitzunehmen.

Teaser: Mön - Dänemark




Moin und "Herzlich Willkommen" bei Lübeckrad-Tv. In diesem Blog möchte ich euch mit auf unsere Foto-Radtour nach Mön (Dänemark) mitnehmen (28. - 31. März 2019). Es war meine erste Dänemarktour mit dem Fahrrad! Zu Beginn darf ich sagen, dass es ein sehr gelungenes langes Wochenende wurde. Wir haben in der Kürze der Zeit viel gesehen, und ich habe eine Menge an Fotos gemacht. Ich hatte kurz überlegt einen Mön Reiseblog zu erstellen. Nun liegt ja bekannter Maßen in der Kürze die Würze, aber es ist mir nicht gelungen. Mein  Blog zur Foto-Radreise nach Mön besteht nun aus zwei Teilen. Es ist für nur einen Teil dann doch zu viel an Foto- und Textmaterial entstanden.
Der ersteTeil meines Reiseblogs beschreibt die ersten zwei Tage von der Anreise bis Mön Klint am folgenden Tag. Im zweiten Teil erzähle ich dann von den Megalithgräbern und einer Rundtour um die Region Damsholte herum. Mein Bericht endet dann auf Nyord und der Rückfahrt.

Unterwegs war erneut das bewährte Radtouren Team mit Christine, Katrin, Mathias und ich.




Gewohnt haben wir diesmal in einem Ferienhaus in Räbylille Strand. 
Unser Ferienhaus
Bevor es nun gleich losgeht noch einige fototechnische Informationen. Wie bewährt fotografierte ich auch auf Mön mit dem Micro Four Third (MFT) Format. Im Einsatz waren zum einen meine Olympus OMD Em10 MKII und und die Panasonic Lumix G9. Ich möchte erneut darauf hinweisen, dass das MFT Format in Verbindung mit dem Radfahren einfach  perfekt zusammenpassen. Die Größe der Apparate und der Objektive ist genau richtig. Ich fotografiere ausschließlich im RAW Format, sodass ich alle Fotos in Lightroom nachbearbeitet habe. Einige Fotos habe ich noch mit der Google Nik Collection bearbeitet. Soviel zur Technik und nun kommt mit auf unsere kurze Reise nach Dänemark. Begleitet mich durch den ersten Teil der Reise nach Möns Klint.............



Dienstag, 23. Oktober 2018

Fototechnik am Brodtener Ufer




Moin und herzlich Willkommen bei LübeckRad-TV. Heute möchte ich am Beispiel des Brodtener Ufers (Lübeck - Travemünde) einige technische Aspekte vorstellen. Eigentlich hatte ich mich zu einem Workshop der Olympus Academie angemeldet. Der nun allerdings verschoben wurde. Also nicht jammern, ich habe daraufhin meinen eigenen persönlichen Workshop durchgeführt. Am Brodtener Ufer kann man sich auch so gut vergnügen. Drei Bereiche möchte ich heute vorstellen.
Es handelt sich hierbei um:

1. Time Lapse Aufnahmen
2. Filterfotografie
3. Lens Ball Fotografie

1. Time Lapse Aufnahmen. Jeder hat sicherlich in Videofilmen schon diese wunderbaren Filme gesehen, wenn sich der Himmel und die Wolken schnell bewegen. Entweder in einer seitlichen oder in einer vor- bzw. rückwärtigen Bewegung. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form der Zeitrafferaufnahmen = Intervallaufnahmen. Bislang hatte ich mich an diese Technik nicht herangetraut. Gründe: mir erschien dies als zu aufwendig und kompliziert. Das war allerdings ein Irrtum. 
Hier erstmal Versuch Nr. 1 (Premiere) :


In meiner Systemkamera Olympus OMD EM 10 MKII habe ich 90 Bilder eingestellt dazu eine Intervallzeit von 5 Sek. Die Kamera berechnet die Gesamtaufnahmezeit (ca. sieben Minuten), auslösen und es geht los. Es dürfte klar sein, dass dieser Vorgang nur mit einem Stativ funktioniert.
Mit meiner Kamera könnte ich theoretisch 999 Aufnahmen machen. Das schafft allerdings der Akku nicht. Die einstellbare Intervallzeit  liegt hier zwischen einer Sekunde und 24 Stunden. Für die gewählte FullHD Aufnahme sind nur 6,7 sek. Filmlänge möglich. Es folgt nun eine Zusammensetzung der aufgenommen vier Intervallaufnahmen, die ich dann mit Musik unterlegt habe (Copy free Music aus iMovie).


Die Aufnahmen habe ich dann von der SD Karte auf iMovie meinem Programm zur Filmbearbeitung geladen, nachbearbeitet und mit einer Tonspur versehen. Übrigens wird für diese Aufnahme eine schnelle SD benötigt.

2. Filterfotografie. Seit einiger Zeit arbeite ich ausschließlich mit Rollei Rechteckfiltern  Mark II (100x150mm). Die haben zwar ihren Preis, sind allerdings aus Gorillaglas und vermitteln einen haptisch robusten Eindruck. Der Vorteil zu Rundfiltern ist, dass ich vier verschiedene Filter in die Halterung einsetzen kann.
Die erste Aufnahme ist mit einem Hard Nano GND 14 aufgenommen.


Der Grauverlauf (GND) ist bei den Hardfiltern sehr extrem und sollte nur mit einem glatten Horizont genutzt werden. Ich meine auch, dass ich den Filter noch zu sehr in die untere (Wasser) Hälfte geschoben habe. 
Das nächste Foto zeigt eine Aufnahme mit einem Soft Nano GND8 Filter + Polarisationsfilter.


Die Soft GND Filter haben einen weichen Verlauf und sind dadurch vielfältiger einzusetzen. Der Polarisationsfilter stärkt im vorliegendem Foto das Blau des Himmels. Wobei weitere Einsatzbereiche sehr umfangreich sind.
Bei der nächsten Aufnahme habe ich einen Soft GND8 mit einem ND1000 verbunden. Für den Einsatz von ND Filtern wird wieder einmal ein Stativ benötigt, da ich mit dieser Filtergruppe Langzeitaufnahmen tätigen kann.


Dieses Foto habe ich 15 Sek belichtet. Bei Tageslicht würde bei dieser Langzeitbelichtung das Foto nur weiß sein. Ein ND Filter wirkt also wie eine Sonnenbrille. Der Sinn dahinter ist, das durch die lange Belichtung Wolken und Wasser ihre Struktur verändern. Es wirkt verwischt. Es dient also  einer kreativen Bewegungsunschärfe. Mit der Rollei App "Rolleimoments" kann ich jeweiligen Belichtungszeiten genau berechnen. Dazu wird mir das Wetter und der Sonnenverlauf angezeigt. Ich empfehle hier übrigens von Thomas Güttler und Ulrich Dorn das Buch "Komponieren mit Licht". Dort gibt es sagenhafte Filteraufnahmen und die notwendige Theorie.
Übrigens: Wer lieber S/W Fotos mag? Das geht auch.



3. Lens Ball Fotografie. Diese Glaskugeln gibt es in verschiedenen Varianten. Ich nutze hier ebenfalls  die Lens Balls von Rollei. Mit Lens Balls kann ich sehr kreativ sein. Es gibt viel auszuprobieren.


Wenn ich Landschaften damit ablichte ist das Motiv in der Kugel auf den Kopf gestellt. In der Bildbearbeitung kann ich das Motiv natürlich auch drehen, und schon ergibt es magische Momente.




Interessant wird es wenn ich mehrere Kugeln nutze.


Je nach Winkelstellung der Kamera bekommt das Motiv eine Fisheye (Extremes Weitwinkelobjektiv) ähnliche Krümmung. Entweder fokussiere ich nur das Motiv in der Kugel oder fokussiere weiter über  das Kugelmotiv hinaus. Das ist dann auch eine Frage wie ich den Hintergrund haben möchte.



Dies soll als eine kleine Präsentation reichen. Selbstverständlich gibt es noch viel, viel mehr Möglichkeiten. Das Internet ist voll mit richtig guten Bildern zu den vorgestellten Themen. LübeckRad - TV sagt Danke für euren Besuch und wir sehen uns später wieder. Tschüß.

Plau am See




Moin und herzlich Willkommen bei Lübeckrad-TV. Es ist an der Zeit mal wieder einen Foto-Radreisebericht zu veröffentlichen. Diesmal geht es nach Plau am See an der Mecklenburger Seenplatte. Wir waren Anfang Oktober 2018 übers Wochenende zur Radtour hier vor Ort. Diesmal gab es ein Quartier kurz vorm Plauer Zentrum (Heidenholz). Unser Hotel lag direkt am See. Unter folgendem Link kommt ihr direkt zum Hotel: www.aparthotel-am-see.de Das Aparthotel verfügt über ein wirklich sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Direkt am See gelegen und mit  einem eigenen Strandabschnitt. Ein Schwimmbad mit Sauna runden den insgesamt positiven Eindruck ab.  An einem Freitag kamen wir am späten Nachmittag an. Wir hatten noch Zeit einige Fotos vom Sonnenuntergang zu machen.




Am Samstag war die Umrundung des Plauer Sees geplant. Für die Umrundung lassen sich verschiedene Varianten nutzen. Wir entschieden uns für die naturnahe Strecke direkt am Ufer entlang, die mit ca. 53 Km angegeben ist. Auf der Westseite des Sees geht es hin und wieder vom See weg und wir durchfuhren kleinere Dörfer. Wenn die Südspitze erreicht ist, geht es bis Lenz nur am Wasser entlang. Der Weg ist allerdings sehr naturbelassen. Die Wegstrecke wechselt sich ab mit sandigem Boden, hervortretenden Baumwurzeln und An- und Abstiege, für die eigentlich ein Mountainbike zu empfehlen ist. Das Fahren findet daher sehr konzentriert statt. Der Ausblick, das Panorama auf die Seenlandschaft ist dafür sehr schön. Bevor wir starteten gab es um 07:22 Uhr erstmal den Sonnenaufgang.


Nach dem Frühstück stiegen wir auf die Räder und fuhren direkt am See entlang nach Plau am See. Aus unserer Richtung kommend erreichten wir zuerst den Yachthafen.


Blick vom Leuchtturm auf die Ferienanlage und den Yachthafen. Schaue wir in die andere Richtung, haben wir den freien Blick auf den Leuchtturm, den See und die Mole.




Vom Hafen fuhren wir weiter ins Zentrum von Plau. Plau am See ist ein kleiner Ort, der schnell zu durchlaufen ist. Allerdings gibt es hier einige sehr schöne POI, für die ein längerer Aufenthalt lohnenswert ist. Da wir noch die Umrundung des Sees vor uns hatten, verkürzten wir den Aufenthalt. An der Promenade gingen wir erstmal in Richtung der Schleuse.



An der Schleuse legten gerade Paddler mit ihren Booten an. Sie warteten auf die Möglichkeit der Durchfahrt.

Wende ich meinen Blick von der Schleusenbrücke, aus dann schaue ich in Richtung Plauer Zentrum.

Wieder zurück im Zentrum gehen wir an schönen Häuserfassaden entlang. Einige Geschäfte laden zum Einkaufen ein. Es gibt eine Burganlage zu besichtigen. Dazu hat Plau ein schönes Rathaus und Stadtkirche und eine interessante Hubbrücke.

Blick auf die Stadtkirche


Das Rathaus von Plau am See


Nach diesem kurzen "Cityshooting" brauchten wir erstmal eine Kaffeepause.

Das bewährte "Rad-Urlaubsteam" (ich hinter der Kamera)
Nach unserer kurzen Kaffeepause fuhren wir weiter. Wie verliessen das Zentrum und wollten an den See zurück. Nach einem kurzen Stück auf der Landstraße durch kleine Vororte erreichten wir dann eine schönen Badeplatz am See. Dieser Platz bot sich besonders für meine Lens Ball Fotos an.




Für diese Lens Ball Fotos setzte ich die 10cm Kugel von Rollei ein. Für die Kugeln ist es wichtig, dass sie aus reinem Glas sind. Es dürfen keine Einschlüsse im Glas sein. Hierfür ist es von Vorteil, dass wir unsere Touren auf den Fahrrädern verbringen, da die Glaskugel ca. 1300 Gr. wiegt. Zum Vergleich: Meine Olympus Systemkamera wiegt mit dem 12-40mm Pro Objektiv gerade mal 830 Gr. Die Lens Balls kann ich wunderbar in meinen Fahrrad - Packtaschen unterbringen.


Blick auf den Plauer See. Im Hintergrund leuchten die Bootshäuser in Rot. Es ging dann weiter immer am See entlang in Richtung Südspitze.
Nachdem wir diese umrundet hatten, führte uns der Weg direkt am Wasser entlang. Dieser Weg ist landschaftlich der interessantere allerdings gleichzeitig auch die herausfordernde Strecke.





Diese S/W Aufnahme habe ich am MAC mit der Google Nik Collection bearbeitet. Hierzu nutzte ich die Plug Ins: Silver Efex Pro 2 + Sharpener Pro3 (Out put Sharpener).

Gegen 16:00 Uhr erreichten wir Lenz. Hier mussten wir uns entscheiden, ob wir mit dem Schiff zurück nach Plau fuhren oder unsere Umrundung fortsetzten. Wir entschieden uns für die weitere Umrundung. Vorher machten wir erstmal Pause.


Wir saßen direkt am Kanal, der den Plauer See, über Fleesensee mit der Müritz verbindet. An diesem Ort gab es für uns eine Stärkung in Form von Fisch mit Bratkartoffeln. Gegen 17:00 machten wir uns wieder auf den Weg. Wir hatten bis Plau nun noch ca. 25 Km. Da wir aber den Weg nicht kannten, traten wir ordentlich in die Pedale. Der letzte Stop wurde durch einen wunderbaren Sonnenuntergang bestimmt.

Gegen 18:30 Uhr hielten wir für unsere letzten Fotos. Der Sonnenuntergang begann sich langsam zu entwickeln. Mit dem folgenden letzten Foto dieser Tour Reportage vom Plauer See wurden wir verabschiedet.

Gegen 19:30 Uhr waren wir zurück im Hotel. Wie konnten die Umrundung erfolgreich abschliessen. Durch Badepausen und mehrere Fotostops benötigten wir für die 53 Km deutlich mehr Zeit als angenommen. LübeckRad-TV kann diesen Urlaubsort an der Mecklenburger Seenplatte nur empfehlen. Egal ob für ein Wochenende oder länger. Es gibt viel zu entdecken. Morgen am Sontag wird es noch eine Tour geben. Dazu aber später mehr.  Das Team von LübeckRad - TV verabschiedet sich erstmal und sagt Danke für euren Besuch auf unserem Foto-Radreiseblog.